Neue Studie zu “Jugend – Aktivitäten – Medien: Erhebung Schweiz”
Montag, 28. Februar 2011“Im Rahmen der JAMES-Studie 2010 wurden über 1000 Schweizer Jugendliche befragt. Die Stichprobe ist repräsentativ in Bezug auf die Grundgesamtheit (Schülerinnen und Schüler der Schweiz im Alter von 12 bis 19 Jahren). In den ersten Analysen wird der Fokus auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern, zwischen den vier Altersgruppen (12-/13-; 14-/15-; 16-/17-; 18-/19-Jährige) und zwischen den drei grössten Sprachregionen gelegt.
Das Treffen mit Freunden steht bei den non-medialen Freizeitbeschäftigungen der Schweizer Jugendlichen an erster Stelle. 83% der Befragten geben an, dies täglich oder mehrmals pro Woche zu tun. An zweiter Stelle wird «Sport treiben» genannt, wobei hier starke Geschlechter- und Altersunterschiede auftreten. Knaben treiben häufiger Sport als Mädchen. Je älter die Jugendlichen, desto seltener wird Sport als Freizeitbeschäftigung angegeben. Auf dem dritten Rang folgt «ausruhen und nichts tun». Zirka ein Viertel der Befragten macht mehrmals pro Woche selbst Musik.
Bei den medialen Freizeitbeschäftigung stehen Handy und Internet gemeinsam an erster Stelle. Im Vergleich zur JIM Studie 2009 hat das Fernsehen seinen Spitzenrang eingebüsst. Insbesondere bei den Computer- und Videogames ist ein starker Geschlechterunterschied erkennbar. Mit zunehmendem Alter der Adoleszenten steigt die Nutzungshäufigkeit des Handys, des Internets, des Radios und der Tageszeitung (print und online) an. Dem gegenüber werden Fernseher sowie Computer- und Videogames mit steigendem Alter weniger häufig genutzt.” zur Studie