Artikel-Schlagworte: „Bürgerbeteiligung“

Centro Giacometti

Samstag, 17. Dezember 2011

Das Centro Giacometti, das Kulturzentrum im Bergell, das sich den Künstlern der Familie Giacometti widmen wird, sucht durch eine “Bregipedia” Bergeller Geschichten sowie konkrete Ideen und Vorschläge für die Realisierung des Zentrums. Diese können nach Registrierung online eingegeben werden – leider können sie nicht kommentiert werden und es steht auch keine Übersetzung zur Verfügung (verständlicherweise einerseits, aber doch acuh schade – zumindest für mich *)). Dennoch ein äussert spannendes Projekt (nicht nur, weil ich das Bergell liebe und die Arbeiten der Giacomettis schätze), das ich gerne weiterverfolgen und hier hin und wieder den aktuellen Stand wiedergeben werde. Insbesondere natürlich, wenn es darum geht, zu sehen, wie die Ideen und Geschichten tatsächlich in die Konzeption einfliessen. Oder ob sich tatsächlich eine Wikipedia des Bergells entwickelt? Vielleicht gibt es jemanden vom Projekt, der auf diesen Post reagiert und uns weitere Infos darüber gibt? Zum Beispiel: Wie werden die Menschen erreicht, die Ideen oder Geschichten eingeben sollen? Wie ist der Rücklauf? Wer beteiligt sich?

Ein Museumsblog sucht GeschichteN

Montag, 12. September 2011

Ein weiteres Blog des Stadtmuseums Düsseldorf sucht nach Dokumenten, die die Kindheit und Jugend in Düsseldorf darstellen. Der Aufruf dafür erfolgt per Blog “Kindheit und Schulzeit in Düsseldorf” in das die per Mail einzuschickenden Bilder und Dokumente dann wahrscheinlich eingespeist werden. Mir ist noch nicht klar, für was die Dokumente und Bilder schlussendlich gebraucht werden – aber, das wird sich sicherlich bald klären. Bin gespannt, wie das Projekt anläuft! Viel Erfolg wünsche ich jedenfalls!

E-Partizipation

Freitag, 15. Juli 2011

(Vielleicht) als Antwort auf S21 versucht die Stadt Ulm, die Planung und Konzeption ihres neuen Bahnhofs im Vorfeld mit der Bevölkerung gemeinsam zu entwickeln. Das Forum citybahnhof ulm stellt die Konzepte zur Umgestaltung des Bahnhofs vor und lädt die Bürger und Bürgerinnen ein, sich aktiv und inhaltlich an der Diskussion zu beteiligen. Vom Wunsch nach Barrierefreiheit über Überlegungen, Strassenzüge tiefer zu legen oder den Busbahnhof zu verlegen sind seit dem 05. Juli 37 Bürgervorschläge eingegangen, die von vier ModeratorInnen begleitet und kommentiert werden. Es wird die Plattform demos genutzt, die neben Diskussionsforen auch Platz für Wikis und Umfagen bietet. Sind Schnittstellen zu bilden zwischen Stadtplanern und Museen, resp. dem Kultursektor? Welche Angebote können von uns übernommen werden? Im Web 2.0 gibt es inzwischen weitere, vielfältige Tools, die diese Funktionen erfüllen – meist jedoch ohne oder nur mit einer beschränkten Möglichkeit, das hauseigene CC zu bewahren. Aber: Braucht es das überhaupt noch oder werden Diskussionen über den öffentlichen Raum auch ohne direkte, auch grafische Rückbindung an eine Institution wahr- und ernst genommen?