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Best Practice Empfehlung: Social Media in Museen

Samstag, 25. Dezember 2010

“Museum 2.0 – Wie Museen Social Media für ihre Kommunikation nutzen können” – die soeben abgeschlossene und online publizierte Masterarbeit von Peter Erni, Absolvent in spe des Masterstudienganges Master Art Education, ausstellen&vermitteln, fragt nach dem Einsatz von Social Media im Marketing von Museen. Wie werden Facebook, Twitter und Blogs (eine Beschränkung auf diese drei Tools macht angesichts des Formats der Arbeit definitiv Sinn) von Museen genutzt und eingesetzt, um das eigene Haus und die Inhalte zu kommunizieren? Dabei bleibt er nicht abstrakt und allgemein, sondern hat die Auftritte zweier Häuser (des MoMA in NY und der Serpentine Gallery in London) auf ihren Einsatz von Social Media beobachtet, analysiert und ausgewertet. Die Positionierung der Häuser selbst zu ihren Aktivitäten wird durch eine Umfrage bei Verantwortlichen im MoMa resp. Serpentine dargelegt – interessante Diskrepanzen zwischen Innen- und Aussensicht werden offenbar.
Ohne Frage, es lohnt ein weiterer Blick auf die Ergebnisse der Datenerhebung – es lohnt sich aber auch, den gemachten Vorschlag zu Best Practice im Kulturmarketing von Museen anzuschauen: Definitiver Pluspunkt grundsätzlich von Social Media Aktivitäten ist die Möglichkeit des Austauschs mit den BesucherInnen – direkter Kontakt, selbst Kollaboration scheint möglich, wenn sich das Museum um die Meinungen, Erwartungen und Bedürfnisse des Publikums bemüht (vgl. S. 46). Demzufolge wird als wichtigestes Element einer Social Media Strategie für Museen ein externes Blog gesehen, weil darin am ehesten und direktesten auch Inhalte platziert werden können. Dieses Blog, gefüllt mit Content aus unterschiedlichsten Bereichen des Hauses bietet interessierten BesucherInnen durch persönliche Beiträge, Hintergundinformationen oder Diskussionen einen Mehrwert zur zusätzlich bestehenden Homepage, die mit stärker statischen Inhalten die Basics wie Öffnungszeiten, Anreise, Informationen zur Sammlung aufarbeitet. Nach aussen vermittelt werden beide bspw. durch niederschwelligerere und weitaus flexiblere Formate wie Facebook und Twitter. Ziel der Kombination verschiedener Tools ist es, verschiedene Netzwerke zu knüpfen, Netzwerkeffekte zu nutzen und schliesslich Aufmerksamkeit zu erzielen.
Merci bien, Peter, für’s Online-Stellen des Textes und deine Recherchen!

Museale Vermittlung und social media

Montag, 9. August 2010

So, jetzt habe ich – nicht unbedingt technikfeindliches, aber virtuelle communities doch eher skeptisch betrachtendes Wesen – neben einem Facebookauftritt auch einen Blog. Mit dem Ziel, meine Masterarbeit zum Thema “Museale Vermittlung und social media” öffentlich zu erarbeiten, sie der Kritik und der Hinterfragung zu stellen, vielleicht verschiedene Inputs zu kriegen und den Diskurs, der an verschiedenen Ecken und Enden zu dem Thema geführt wird, auch hier weiterzuführen.
Schon lange im Kopf brauchte das schlussendliche Erstellen des Blogs einer Initialzündung, die heute morgen per mail in mein Postfach flatterte: Ein Angebot für eine Studentenvergünstigung für die stART-conference Anfang September in Duisberg – um die Studierenden, die sich alle mehr oder weniger mit ähnlichen Themen beschäftigen, miteinander zu vernetzen. Da ich leider nicht in Duisberg dabei sein kann, erhoffe ich mir mit meinem kleinen, feinen Blog als erstes vielleicht ein paar Feedbacks und Rückmeldungen von Leuten, die hingehen können!?!